Feuer und Flamme

Feuer und Flamme

Nein, ich hab ihn nicht durchgehalten. Meinen Fastenvorsatz. Jeden Tag ein neues Achtsamkeitskalenderblatt zu schreiben. Auch wenn ich es liebend gerne mache. Das Schreiben. Das Meditieren. Das Hinschauen auf die Achtsamkeit.

Ich brenne

Für so vieles. Manchmal auch für zu viel. Zu intensiv. Zu schnell. Zu tief. Zu begierig. Zu neugierig. Zu weitereilend. Zu lebendig. Ich will es spüren. Das Leben. Will dabei sein. Es nicht verpassen. Auslassen. Chancen mir durch die Finger rutschen lassen.

Auf der Überholspur

Und weil ich es weiß, dass ich ein Leben auf der Überholspur führe – darum habe ich die Achtsamkeit in mein Leben geholt. Weil ich weiß, dass ich etwas zum Runterholen brauche. Früher war das Essen. Schokolade. Chips. Oder Prosecco. Manchmal waren es aber auch Tabletten gegen die Verspannungen im Nacken. Oder Emotionsausbrüche. Gar nicht lustig für die Familie. Dachte, es gibt keine andere Möglichkeit. Fuhr eben ein paar Kilometer auf dem Pannenstreifen, um dann wieder auf die Überholspur wechseln zu können…

Dass es da etwas Anderes geben könnte, kam mir lange nicht in den Sinn.

Achtsamkeit als Feuerlöscher und Aschenbringer

Mir war klar, dass ich etwas brauchen würde, um gesund zu bleiben. Etwas, das mir als Wissens-Feuerzeug dienlich ist …. den Arbeits-Schwellbrand in Schach hält … das meine Wort-Feuerzungen zügelt … die Gedanken-Explosionsgefahr entschärft … und die glosende Familien-Glut am Leben erhält … genau dafür brauche ich die Achtsamkeit.

Und während der Fastenzeit, in der ich ja (fast) täglich ein Achtsamkeitsfastenzeitkalenderblatt geschrieben – aber nicht immer veröffentlicht – hab, wurde mir klar, wie sehr ich für die Achtsamkeit Feuer und Flamme bin. Wie oft ich sie im Alltag anstatt von Schoko, Chips, Prosecco oder Kopfwehtabletten nutze (Kopfschmerzenfastschonverschwundensind). Dass es ein falsches Denken war, mich mit diesen “Drogen” aus dem Mangel zu befreien und aufzufüllen. Und ich hab auch gemerkt, wie gerne ich mit Achtsamkeitsflammen übergriffig auf andere Menschen werde. Und diese anderen Menschen sich von meinem Schwellbrand anstecken lassen und mit von der Partie sind und einen neuen Brennpunkt erreichen. Ihren persönlichen Brennpunkt, der von Moment zu Moment variieren kann…

Nutzt das heutige Osterfeuer und schmeißt eure alten Überzeugungen hinein. Brennt sie nieder und erschafft eure neue, eigene Antriebserde, die mit einfachen Achtsamkeit-Tools für den Alltag gefüllt sind.

DANKE für eure Begleitung ❤

Es wird nach der Fastenzeit nicht jeden Tag einen neuen Achtsamkeitsbeitrag geben. Bestimmt jedoch ein Mal in der Woche. Vielleicht auch 2x… oder so 😉 mal schauen, was die Osternächte mit mir machen…

Gesegnete Ostertage!

Claudia