Liebevoll sein in Coronazeiten

Liebevoll sein in Coronazeiten

Wie geht es dir?

Hmmm. Pinklfrau denkt nach. Ehrlich? Aufgesetzt? Erwartungshaltungserfüllend? Was soll ich antworten? Die Pinklfrau weiß es nicht. Im Kopf ist Chaos. WO darf man WAS noch WIE mit WEM besprechen? WAS darf man laut sagen? … Das Innenleben des pinklischen Kopfes arbeitet auf Hochtouren.

Lieblingsfrau, was ist los mit dir?

Der Pinklmann beobachtet die Pinklfrau seit einigen Tagen. Still. Ein Sicherheitsnetz bauend. Liebevoll. Unaufgeregt. So, wie er eben immer ist. Ihm ist natürlich aufgefallen, dass seine Lieblingsfrau im Kopf pipigaga ist, wie es in Pinklhausen heißt. Dass sie im Nachdenken-Prozess ist. Dass sie überlegt, in welche Richtung sie dem Leben folgen soll.

Kann es noch nicht in Worte fassen, Pinklmann, …

aber es spürt sich komisch an. Das antworte ich dann – nach einigen Tagen. Und dann kommt ein YouTube-Video von Dr. Gerald Hüther, das die Pinklfrau sieht. Plötzlich wird im pinklfrau´schen Hirn ein Feuerwerk entzündet, das ein Erdbeben auslöst, was wiederum zu einem Tsunami führt und den Katastrophenschutz für Menschlichkeit benachrichtigt.

Das muss weitergetragen werden!

Hüther spricht von den Bedürfnissen, die in uns Menschen sind. Er spricht von den Bedürfnissen, die wir Erwachsene eine Zeit lang hintenanstellen können. Er spricht von den Bedürfnissen, die tief und lebendig in uns verankert sind und gelebt werden wollen. Er spricht aber auch von den Bedürfnissen, die der Mensch nun willentlich bekämpfen und unterdrücken muss. Eh nicht schlimm, wird jetzt der eine oder die andere denken. Das bisschen Maske tragen und Abstand halten und nicht am anderen ankommen und auf Distanz leben … das wird doch machbar sein.

Halt!

Diese neuronalen Veränderungen, die im Hirn durch hemmende Verschaltungen und Vernetzungen entstehen, legen sich über diese “Bedürfnisbereiche” drüber, in denen die Bedürfnisse generiert werden, also entstehen. Dadurch “lernt” das Kind / der Mensch, dass es / er sich genau so verhält, wie es vorgegeben wird und so funktioniert, wie es erwartet wird.

Und wo bleiben die inne liegenden Bedürfnisse, bitte?

Die verschwinden. Weil nicht mehr nötig. Weil nicht mehr gebraucht. Weil … soll ich ehrlich sein?!?  …weil genau diese Bedürfnisse den Menschen von Geräten mit künstlicher Intelligenz unterscheiden!

Roboter können nie wie Menschen werden.

Was für ein Glück! Weil der Mensch Bedürfnisse hat und Roboter diese nicht generieren können. Aber im Umkehrschluss bedeutet das auch: Menschen können zu Robotern werden, wenn man ihnen den Unterschied nimmt… Wenn man neuronale Bahnen überschreibt. Langzeitpotenzierung – also die Fähigkeit neuronale Bahnen zu überschreiben, kann anscheinend nicht nur positiv genutzt werden.

Die Pinklfrau schüttelt es innerlich und äußerlich

Wie es mir geht? Du willst wissen wie es mir geht? Ich fühle mich bedrückt … nachdenklich … versuche liebevoll mit mir selbst zu sein! Und ich weiß jetzt, dass es richtig ist, Achtsamkeit und die liebevoll Auseinandersetzung mit sich selbst als Basis für das eigene Sein und Tun zu etablieren. Sowohl im weiterführenden Studium, als auch weiterhin im Institut und in meinem gesamten Sein.

Ich weiß, dass es wichtig ist Bedürfnisse zu haben, die gelebt werden wollen. Auch wenn in Bedürfnisse das Wort “dürfen” steckt, so heißt das nicht, dass man sein innerstes “Dürfen” unreflektiert wegschmeißt und den Anweisungen von außen immer Folge zu leisten hat.

Wenn du das Statement von Dr. Gerald Hüther nachschauen willst, kommt hier der Link für dich:

Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern? Ein Statement von Hirnforscher Gerald Hüther

In diesem Sinne: Folge achtsam und liebevoll deinen Bedürfnissen und vor allem den Bedürfnissen deiner Kinder und Liebsten.

 

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/bedeckte-augen-blonde-frau-frau-haar-1036642/